Richtig spielen mit dem Hund

Um ein Vertrauensverhältnis mit dem Hund aufzubauen, sollte man viel mit ihm spielen. Viele Hunde-Führer benutzen eine Beißrolle (auch “Beißwurst” genannt), um mit ihrem Hund zu spielen. Dieses Beutespiel kann aber auch negative Auswirkungen haben. Der Hund wird hierbei ziemlich hoch in seinem Beutetrieb gesteigert und viele Hunde sind danach nur schwer wieder zu kontrollieren. Belohnt man den Hund dagegen nur am Ende eines Spiels mit der Beute ist dies völlig ausreichend.

Schaut man Hunden beim Spielen zu, sieht man, daß sie das gerne mit ganzem Körpereinsatz tun. Mal ist der eine unten, mal der andere. Wenn ich dann mitspiele, versuche ich, es ihnen gleich zutun. Runter auf die Knie, den Kopf zwischen den Armen verstecken…

…dann versucht der Hund, an mein Gesicht zu kommen – und schon beginnt eine wilde Rangelei. Während des Spiels schaue ich dem Hund niemals direkt in die Augen, aber er wird weggeschupst, umgeworfen, ich halte ihn im Schwitzkasten und so weiter. Natürlich darf er das auch mit mir und dabei kann es halt auch mal ein paar Kratzer und blaue Flecken setzen.

Wenn es am Schönsten ist, so nach drei bis vier Minuten, bringe ich irgendwie den Hund auf meine linke Seite, stehe sehr schnell auf gebe das Hörzeichen “Fuuuß” – und der Hund folgt mir garantiert freudig und aufmerksam die ersten Meter. Das sind erste Schritte zur Freifolge. Wichtig ist nur, dem Hund nicht direkt in die Augen zu schauen oder ihn mit den Augen zu fixieren. Dies deuten Hunde oft als Drohgebärde. Und natürlich sollte man keine Angst vor einem ordentlichen Knuff haben, der Hund wird einem nicht absichtlich wehtun.

(Wird weiter bearbeitet…)